| Plesiadapis |
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| Zeitraum: | mittleres Paläozän |
| Verbreitung: | Europa |
| Art: | P. walbeckensis |
| Gewicht: | 714 g |
| Schwestertaxa: | P. anceps P. churchilli P. cookei P. dubius P. fodinatus P. gingerichi P. praecursor P. remensis P. rex P. russelli P. simonsi P. tricuspidens |
| Systematik | |
Plesiadapis walbeckensis ist der Name eines ausgestorbenen Primaten aus der Familie Plesiadapidae (Klade Euprimateformes), der im mittleren Paläozän lebte und neben P. remensis, P. russelli und P. tricuspidens eine der vier europäischen Varianten der Plesiadapidae ist.
Bei dem Fund mit der Bezeichnung GH Wa287 handelt es sich um einen rechten Unterkiefer mit einem Schneidezahn (I1), Prämolaren und Molaren (P4 - M3). Außerdem ist der Alveolus [?] für den dritten Prämolaren (P3) erhalten.
Basierend auf der Morphologie des Gebisses schätzt man das Körpergewicht auf 714 Gramm (Fleagle, 1988). Außerdem kann man Aussagen über die Lebensweise machen: Plesiadapis walbeckensis war ein baumlebender Pflanzenfresser.
Der Fund stammt aus Walbeck in Sachsen-Anhalt und ist zwischen 61,7 und 58,7 Millionen Jahre alt. Neben Plesiadapis walbeckensis stammt auch Saxonella crepaturae (eine weitere Gattung aus der Klade Euprimateformes) von diesem Fundort.
G. Mayr. 2007. The birds from the Paleocene fissure filling of Walbeck (Germany). Journal of Vertebrate Paleontology 27(2):394-408
Fleagle, J.G. 1988. Primate Adaptation and Evolution. Academic Press: San Diego
