| Cercopithecinae | |
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| Zeitraum: | spätes Miozän bis heute |
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| Formosa-Makak. Foto: © Bettaman, Lizenz | |
| Gattungen: | Cercopithecus Chlorocebus Macaca Cercocebus Papio Theropithecus |
| Schwestertaxa: | Cercopithecoides Dinopithecus Gorgopithecus Libypithecus Paracolobus Paradolichopithecus Parapapio Procynocephalus Rhinopithecus Colobinae |
| Systematik | |
Cercopithecinae ist der der Name einer Unterfamilie von Primaten innhalb der Familie Cercopithecidae (innerhalb der Überfamilie Cercopithecoidea, Catarrhini).
Viele Merkmale, anhand deren man die beiden heute existierenden Unterfamilen der Altweltaffen unterscheiden kann, sind vergängliche Weichteile. Dazu gehören z.B. der Sackmagen der Colobinae oder die Backentaschen der Cercopithecinae. Will man nun fossile Affen der einen oder anderen Familie ausschließlich auf der Grundlage von Zahn- und Schädelknochen zuordnen, können sich leicht Fehler einschleichen.
Dennoch kann man heute lebende Cercopithecinen von den Colobinen anhand mehrerer Merkmale der Zähne und des Schädels unterscheiden. Cercopithecinen haben Backenzähne mit langen Trigoniden, höheren Kronen und relativ niedrigeren Höckern. In der Anatomie des Schädels unterscheiden sich die beiden Familien ebenfalls. Cercopithecinen haben längere Schnauzen und die Augenhöhlen liegen enger beieinander.
Die Backenzähne der Colobinen haben kürzere Trigonide, niedrigere Kronen und höhere, stärker ausgeprägte molare Höcker. Ihr Schädel ist breiter, sie haben kürzere Schnauzen, enge Nasenöffnungen und die Augenhöhlen liegen weiter auseinander.
Um fossile Mitglieder der beiden Unterfamilien zu identifizieren, betrachtet man zwar die gleichen Merkmale, doch die postcranialen Unterschiede, die die heute lebenden Taxa charakterisieren, sind bei Fossilien nicht so leicht zu erkennen, außer vielleicht, dass Cercopithecinen zu längeren Daumen und kürzeren Fingern als Colobinen tendieren. Fossile Cercopithecinen können leicht in vier große Gruppen eingeteilt werden: Makaken, Paviane und Mangaben, Dscheladas und Meerkatzen.
