| Killikaike | |
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| Zeitraum: | mittleres Miozän |
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| Killikaike blakei aus dem äußersten Süden Argentiniens | |
| Verbreitung: | Argentinien |
| Art: | Killikaike blakei |
| Systematik | |
Killikaike blakei ist eine neue Art höherer Primaten (Anthropoidea) aus dem späten Miozän, die im Südosten Argentiniens entdeckt wurde. Die Benennung der Art basiert auf einem fast vollständigen fossilen Schädel und Gebiss.
Killikaike blakei gehört zu den Neuweltaffen (Platyrrhini, Familie Kapuzinerartige, Unterfamilie Cebinae), zu denen auch moderne Totenkopfäffchen (Saimiri), moderne Kapuzineraffen (Cebus) und ihre fossilen Verwandten aus dem frühen bis mittleren Miozän gehören.
Heute lebende Vertreter der Unterfamilie Cebinae haben ein relativ großes Gehirn. Sie leben in komplexen sozialen Gruppen und wilde Kapuzineraffen zeigen ein breites Spektrum von Verhaltensweisen, die mit erhöhter Intelligenz assoziiert sind. Killikaike blakei fehlen zwar die abgeleiteten Merkmale des unteren Gesichtsschädels und des Gebisses moderner Cebinae, aber das stark gewölbte Stirnbein und die geräumige vordere Schädelgrube zeigen die beginnende Entwicklung eines vergrößerten Vorderhirns.
Killikaike blakei
(mit Fundkarte)
M. F. Tejedor, A. A. Tauber, A. L. Rosenberger, C. C. Swisher, III, and M. E. Palacios. 2006. New primate genus from the Miocene of Argentina. Proceedings of the National Academy of Sciences 103:5437-5441 ![]()
